Badewanne freistehend – So wird Ihr Badezimmer zum absoluten Blickfang!

Luxus Bad mit freistehender Badewanne
Eine freistehende Badewanne lässt das Bad noch viel luxeriöser wirken - Foto: epstock / depositphotos.com

Vor noch nicht allzu langer Zeit galt die freistehende Badewanne als altmodisch und nicht mehr zeitgemäß. Doch diese Denkweise hat sich in den vergangenen Jahren drastisch verändert – Dies widerspiegelt auch die hohe Nachfrage nach derartigen „Kult-Badewannen“. Seit der ersten auf dem Markt verfügbaren freistehenden Badewanne ist viel passiert – Es haben sich nicht nur die Zeiten geändert, sondern auch die Designs der freistehenden Badewanne. Heute die „historischen“ Badewannen deutlich moderner und zeitloser gestaltet. Sie stellen in jedem Badezimmer einen Eyecatcher dar. Genau aus diesem Grund träumen immer mehr Hausbesitzer von einer eleganten und modernen freistehenden Badewanne. Sie verwandelt das eigene Badezimmer in eine wahre Wellnessoase.

In unserem nachfolgenden Ratgeber möchten wir Sie so ausführlich wie nur möglich mit den wunderschönen freistehenden Badewannen vertraut wachen. Daher haben wir für Sie vielseitige Informationen rund um das Thema „freistehende Badewanne“ zusammengestellt. Ebenso finden Sie in unserem Online-Shop nicht nur freistehende Badewannen im nostalgischen Stil, sondern auch moderne, zeitlose und ausgefallene Designs. Möchten Sie mehr über die modernen Nostalgie-Badewannen erfahren, dann werden Sie unbedingt einen Blick auf die kommenden Zeilen.

Die Geschichte der freistehenden Badewanne

Die aller erste Badewanne wurde vor über zweieinhalbtausend Jahren gebaut – Das Besondere daran ist, dass seit ihrer Existenz Badewannen vor allem freistehender Natur waren. Die Idee der häuslichen Badewanne kam aus dem antiken griechischen Städtchen Sybaris. Die Bewohner dieser Stadt genossen legendären Ruhm für ihre Liebe zu Wohlbefinden und Luxus. Ebenso waren die Sybaren die aller ersten Menschen, die Lärmschutzregelungen einführten. Eisenschmiede und Hühner wurden ins Umland verbannt, sodass die Stadtbewohner Tag für Tag in Ruhe ausschlafen konnten. Zudem machten die Bewohner des Städtchens Sybaris Schluss mit den unangenehmen Kaltwasserwaschungen in Seen, Flüssen und Teichen, denn sie erfanden den hölzernen Badezuber. Von diesem Zeitpunkt an galt es Luxus, sich darin regelmäßig mit heißem Wasser zu baden.

Über Jahrtausende hinweg blieb das Baden im Waschzuber als die angenehmste Form der Körperreinigung. Mit der Industrialisierung schwand der hölzerne Trog aus dem Alltag der Menschen. In den kleinen Wohnungen der Miethochhäuser war einfach zu wenig Platz für ihn. Von nun an reinigten sich die Menschen in Waschbecken.

Im Jahr 1895 brachte Carl Louis Krauß die erste Liegewanne aus Zink auf den Markt. Sie war so leicht, dass man sie bei Nichtgebrauch einfach bequem in einer Ecke verstauen konnte. Kurze Zeit später verkaufte der Fabrikant seine sogenannte Volksbadewanne millionenfach. Carl Louis Krauß erfand nach diesem Erfolgserlebnis noch viele weitere Varianten der freistehenden Badewanne. Demnach kehrt mit der freistehenden Badewanne eine Jahrtausend-alte Badekultur in unsere Badezimmer zurück. Schließlich ließen sich schon die Adligen im Mittelalter ihren Badezuber stets freistehende in bevorzugter Lage aufstellen, um beim Entspannungsbad den wundervollen Anblick einer saftigen grünen Wiese, eines luxuriösen Gemaches oder eine andere schöne Aussicht zu genießen.

Worin unterscheidet sich die freistehende Badewanne von einer Einbauwanne?

Wie die Bezeichnung bereits verrät, unterscheidet sich die freistehende Badewanne nur in einem Punkt von der klassischen Einbauwanne, denn während die Einbauwanne fest eingebaut werden muss, kann die freistehende Badewanne flexibel innerhalb des Badezimmers an einer beliebigen Position montiert werden. Aufgrund dieser Flexibilität finden die modernen Wannen auch immer mehr Anwendung in gemütlichen Schlafzimmern. Doch das ist noch lange nicht alles, denn die freistehende Wanne bringt neben diesen Punkten auch noch viele weitere Vorteile mit sich, mit denen die herkömmliche Einbauwanne nicht glänzen kann.

So gestaltet sich die Reinigung einer freistehenden Wanne zum Beispiel deutlich einfacher und unkomplizierter als bei einer fest eingebauten Wanne. Aber auch das Waschen der Kinder und Tiere geht aufgrund der uneingeschränkten Zugänglichkeit leichter vonstatten. Sind Rohre verstopft oder müssen Reparaturen an den Anschlüssen vorgenommen werden, wird dies dem Handwerker vermutlich auch deutlich einfacher fallen, denn schließlich kommt er von allen Seiten an die betroffenen Stellen ran.

Die unterschiedlichen Materialen – Acryl oder doch lieber Mineralguss?

Bevor Sie sich für eine freistehende Badewanne entscheiden können, müssen Sie sich natürlich Gedanken zum Material machen. Welche Vor- und Nachteile bringen die unterschiedlichen Materialien mit sich und mit welchem fühlen Sie sich am wohlsten? Zu den gängigsten Materialien, die zur Herstellung von freistehenden Wannen verwendet werden, zählen Mineralguss und Acryl. Für einen Leien mag das Material vielleicht erst einmal zweitrangig sein, doch Fakt ist, dass das verwendete Material das Badeerlebnis enorm beeinflusst.

Mineralguss besteht aus einer Vielzahl unterschiedlicher mineralischer Füllstoffe. Es wird kalt in verschiedene Gießformen gegossen. Dieses Material eignet sich in erster Linie für besonders ausgefallene Badewannen, denn Mineralguss lässt sich besonders leicht formen und bearbeiten. Zudem sind die Wandungen zumeist recht dünn und betragen höchstens um die 20 Millimeter. Dadurch entsteht in der Badewanne noch mehr Platz zum Liegen. Neben der enormen Robustheit ist Mineralguss auch enorm beständig gegen Kratzer. Sollte es also doch mal zu kleinen Kratzern kommen, dann lassen sich diese schnell und einfach mit einem feinen Schleifpapier entfernen. Darüber hinaus überzeugt das Material durch seine gut isolierende Wirkung – So sorgt Mineralguss dafür, dass das Badewasser konstant angenehm temperiert bleibt. Aber auch hinsichtlich der Ökologie hat der Werkstoff einiges zu bieten, denn Mineralguss besteht zu 100 Prozent aus mineralischen Stoffen und ist demnach sehr einfach zu recyceln.

Zusammenfassung – Die Vorteile von Mineralguss:

  • Besonders langlebig und robust
  • Pflegeleicht
  • Wärmeisolierend
  • Ökologisch abbaubar

Bei Acryl hingegen handelt es sich um einen Kunststoff, der nur unter extrem großer Hitze leicht geformt werden kann. Wannen aus Acryl bringen zwar eine ebenso hohe Lebensdauer wie Mineralguss Badewannen mit sich, sind allerdings deutlich pflegebedürftiger. Dieses Material eignet sich vor allem bei Altbauten, denn auch hiermit lassen sich nahezu alle x-beliebigen Badewannenformen herstellen. Den größten Unterschied zwischen diesen beiden Verbundmaterialien macht die preisliche Gestaltung aus, denn freistehende Badewannen aus Mineralguss sind um einiges kostenintensiver als Wannen aus Acryl. Einen weiteren Vorteil den Acrylwannen mit sich bringen, ist das geringe Gewicht. Schließlich können Mineralguss Badewannen schnell mal bei 150 bis 200 Kilogramm liegen. Aus diesem Grund ist es äußerst wichtig, den Einbau bestens zu planen, denn eine solch schwere Badewanne lässt sich nur schwer in das Badezimmer im ersten Stock bringen. Auch der Werkstoff Acryl sorgt für eine gleichbleibende Badetemperatur. Zudem passt sich das Material den gegebenen Temperaturen im Badezimmer an, sodass man beim Einstieg in die Wanne nicht direkt einen Kälteschock bekommt. Trotz alle dem sollte man bedenken, dass Acryl Wannen, wie bereits oben erwähnt, deutlich pflegebedürftiger sind. So muss die freistehende Badewanne aus Acryl zum Beispiel nach jedem Badevorgang trocken gewischt werden.

Zusammenfassung – Die Vorteile von Acryl:

  • Preiswert
  • Leicht
  • Wärmeisolierend

Wissenswert: Neben diesen beiden sehr häufig vorkommenden Badewannen Materialien gibt es natürlich auch noch andere wie zum Beispiel Holz, Beton und Stahl. Wie Sie sehen können, sind Ihren Wünschen nahezu keinerlei Grenzen gesetzt.

Abschließend lässt sich festhalten, dass jedes Material seine eigenen Vor- und Nachteile mit sich bringt. Wichtig für Sie ist es lediglich diese zu kennen und abzuwägen, was für Sie am Wichtigsten ist. Im Anschluss steht einer schnellen und unkomplizierten Materialauswahl nichts mehr im Wege!

Für jedes Badezimmer die perfekte freistehende Badewanne

Neben den Materialien spielt natürlich auch die Größe eine wichtige und entscheidende Rolle. Eines sollten Sie bedenken, eine freistehende Badewanne darf keinesfalls zu groß sein. Die Füße müssen problemlos das andere Ende der Wanne erreichen, denn sonst rutscht man ständig hin und her. Für die Berechnung der perfekte Länge der Wanne messen Sie einfach Ihre Beinlänge von der Hüfte aus bis zum Fuß, schon haben Sie die Mindestlänge der Badewanne. Allerdings gilt diese Berechnungsformel nur für Wannen mit einem Neigungswinkel von rund 40 Grad – Dies entspricht einer angenehmen Sitzposition. Ist der Winkel etwas größer, so liegt man eher. In diesem Fall sollte die freistehende Badewanne entsprechend länger sein.

So viel Platz benötigt eine freistehende Badewanne

Im Hinblick auf die Größe sollten Sie sich natürlich auch mit dem Platzangebot in Ihren vier Wänden beschäftigen, denn eine freistehende Badewanne benötigt natürlich etwas mehr Platz als eine Einbauwanne. Um den freistehenden Wannen genügend Raum geben zu könnten, sollte rund herum mindestens 55 cm Abstand sein. Anderenfalls gestaltet sich zum Beispiel das Putzen schwierig.

Tipp: Wer zusätzlich Platz sparen möchte, der sollte die Badewanne mit einer schmalen Seite an die Badezimmerwand stellen. So können sämtliche Wasserleitungen direkt in der Wand verlaufen und müssen nicht aufwendig im Boden verlegt werden. Ebenso vorteilhaft ist, dass eventuelle Armaturen einfach an der Wand angebracht werden können – auch das spart nochmal jede Menge Raum ein.

Freistehende Wannen eignen sich vor allem für Badezimmer mit Dachschrägen, denn sie können problemlos weiter im Raum platziert werden, sodass die Schräge nicht stört. Allerdings sollte die Tragfähigkeit des Bodens durch einen Statiker überprüft werden – Das ist vor allem dann besonders wichtig, wenn an dieser Stelle zuvor noch nie eine Badewanne gestanden ist.

Häufig gestellte Fragen rund um das Thema freistehende Badewannen

Im letzten Teil unseres Ratgebers möchten wir uns mit den am häufigsten gestellten Fragen zum Thema freistehende Badewannen beschäftigen. Hierzu gehören folgende:

Was für Marken Hersteller von Badewannen gibt es?

Es gibt eine Vielzahl von Herstellern – Einige Beispiele zum Beispiel wären Zicco, Villeroy & Roch oder Kaldewei. Allerdings sind das noch lange nicht alle, denn wie bereits erwähnt gibt es noch viele mehr.

Welche Badewannen-Designs gibt es?

Freistehende Badewannen gibt es in zahlreichen Designvarianten. Besonders beliebt sind die Wannen im klassischen Jugendstil, doch ihren Wünschen sind keinerlei Grenzen gesetzt, denn die Anzahl an unterschiedlichen Designs ist enorm groß.

Wie erfolgt die Lieferung einer Badewanne?

Der Versand von freistehenden Wannen erfolgt zumeist per Spedition. In der Regel wird die Badewanne direkt vor die Haustüre geliefert, demnach müssen Sich selbst selber darum kümmern, wie die Wanne in Ihr Badezimmer kommt. Je nach Ausführung sollten Sie unbedingt genügend Helfer einplanen. Ebenso wichtig ist die Planung des Transportweges durch die Wohnung. Sie sollten exakt ausmessen, ob sich die freistehende Badewanne problemlos durch die Wohnung bis in das Badezimmer transportieren lässt.

Tipp: Legen Sie unbedingt Schutzmatten aus, falls es doch zu unerwarteten Problemen kommt.

Wie gestaltet sich die Wannen-Montage?

Viele Bauherren scheuen sich vor dem Einbau einer freistehenden Wanne. Grund hierfür ist oftmals der Glaube, dass der Einbau einer derartigen Badewanne aufwendiger und kostenintensiver ist, als bei herkömmlichen Varianten. Diese Befürchtung ist allerdings nicht ganz berechtigt, denn der Einbau eines freistehenden Modells ist nur dann teuer und kompliziert, wenn die nötigen Vorkehrungen nicht getroffen werden. Hierzu zählt zum Beispiel das Überprüfen der Badezimmergröße, der vorhandenen Wasseranschlüsse und des Wasserablaufs.