Das Badezimmer planen

Bad mit großer Dusche
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Den Traum vom großen Badezimmer haben viele von uns. Wir verbinden damit sehr viel Entspannung, aber auch Luxus von viel Bewegungsfreiheit bei der täglichen Körperpflege.

Das Badezimmer hat das Potenzial der schönste Raum von der Wohnung oder Haus zu werden.

Doch bevor wir uns über das schöne neue Badezimmer freuen können, ist genaue Planung angesagt.

Hier folgen nun 10 Tipps, die die Planung von einem Badezimmer einfacher machen.

1. Wunschliste erstellen

Machen Sie sich eine Liste, was ihr neues Badezimmer unbedingt beinhalten sollte. Welche Sanitärprodukte sollten unbedingt verbaut werden. Wollen Sie ein exklusives Duschsystem mit Regendusche, ein Doppelwaschbecken oder eine Bodenebene Dusche? Welche Armaturen sollen verbaut werden? Wollen Sie auf eine Badewanne verzichten oder soll genau diese besonders groß ausfallen und frei im Raum stehen?

2. Sammeln sie Inspirationen

Es kann sein das sie am Anfang noch gar nicht genau wissen, wie ihr perfektes Badezimmer ausschauen soll. Wenn das der Fall ist, dann sollte sie sich auf die Suche nach Inspirationen machen. Besuchen Sie Freunde die gerade neu gebaut haben. Gehen Sie in Badausstellungen und schauen sich dort die beeindruckende Traumbäder einmal im Detail an.

3. Einen Grundriss erstellen

Bei der Badplanung reicht es nicht nur aus die Länge, Breit und Höhe auszumessen, nein damit ein neues Bad richtig geplant werden kann brauchen sie einen sehr genauen Grundriss von dem Raum.

Dabei sollten folgende Punkte maßstabsgerecht mit eingezeichnet werden:

  • Türen und Fenster mit Din-Richtung, Bodenaufbauten und Podeste
  • Wandvorsprünge, Nischen und Schächte
  • Fest installierte Heizkörper
  • Sanitär- und Elektroinstallationen wie Badewanne, Duschkabine, Waschtisch und Badheizkörper

 4. Das Budget festlegen

Wenn ihr Budget unbegrenzt hoch ist, dann können sie natürlich diesen wichtigen Punkt überspringen, aber die meisten sollten genau kalkulieren, wie viel Geld für das neue Badezimmer ausgegeben werden kann. Fast jeder der in der heutigen Zeit neu baut ist überrascht, wie viel Geld das neue Badezimmer gekostet hat. Hier kann man ohne genaue Planung schnell den abgesteckten Finanzrahmen sprengen.

5. Das Licht im Badezimmer

Bekommen sie genügend Tageslicht in ihr neues Bad? In welcher Himmelsrichtung steht das Badezimmer? Bevorzugen sie lieber direktes oder indirektes Licht? Achten Sie auf mehrere Lichtquellen. Die Beleuchtung sollte separat zu schalten und vielleicht auch dimmbar sein. Frauen legen besonders viel Wert, das das Gesicht vor dem Badezimmerspiegel schattenfrei ausgeleuchtet ist.

Luxus Badezimmer
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6. Fliesen oder Holz?

Der typische Fußbodenbelag für das Badezimmer ist sicherlich ein schöner Fliesenbelag. Doch immer häufiger werden mittlerweile auch ein Holzfußboden oder ein Vinylboden verlegt. Zumindest in einem Spritzschutz geschützten Bereich.

Sollten sie auf die alt bewährten Fliesen zurückgreifen wollen, dann denken Sie daran das sich der Fliesengeschmack schnell ändern kann. Auffallende, farbige Fliesen die heute modern, sind können in 10 bis 20 Jahren ihnen vielleicht nicht mehr gefallen. Oftmals ist ein dezenter Fliesenboden die bessere Wahl.

Die Farbe der Bodenfliese sollten unbedingt auch zu den Wandfliesen passen. Ebenso sollten sie sich fragen, wie hoch die Wände gefliest werden sollten. Noch vor 5 bis 10 Jahren war es normal die Wände raumhoch zu fliesen. Momentan ist das eher die ausnahmen. Badezimmer werden zu Zeit wirklich nur dort gefliest, wo Spritzwasser Gefahr herrscht. Neue farbige Putztechniken ziehen immer häufiger ins modische Badezimmer ein.

7. Profis helfen bei der Badplanung

Der Architekt hilft ihnen gerne bei der Badplanung im Neubau. Bei einer Renovierung oder bei einem kleinen Umbau können sie sich an Badplaner, Innenarchitekten oder an Sanitärhandwerksbetriebe wenden. Diese Spezialisten kommen sehr häufig kostenlos zu ihnen vor Ort vorbei und schauen sich die Gegebenheiten genau an. Die Mehrkosten für den Service bei der Planung können sich später mehrfach bezahlt machen. Denn Fehler bei der Planung von einem Badezimmer können später teuer werden.

Außerdem erhalten sie von einem Handwerksbetrieb im Schadensfall eine Gewährleistung gegenüber einem Badausbau im DIY-Stil.

8. Mehrere Angebote einholen

In der heutigen Zeit sind gute Handwerker lange Zeit im Voraus ausgebucht. Von daher sollten Sie sich schnell mit Handwerksbetrieben in Verbindung setzen. Am besten mit mehreren, denn nicht jeder hat Zeit wann sie ihn brauchen. Und noch etwas sollten sie bedenken. Das billigste Angebot muss nicht immer auch das Beste sein.

Hören Sie auch auf ihr Bauchgefühl ob der Handwerker auf ihre Wünsche eingegangen ist und vielleicht auch Verbesserungsvorschläge eingebracht hat. Wenn das der Fall ist, dann haben Sie wahrscheinlich den richtigen Partner für ihr Bauvorhaben gefunden.